Geschichte Mittelschulreform

Diese (temporäre) Seite zeigt einen Ausschnitt aus der Geschichte der Mittelschulreform.

1992 wurde eine kantonale Projektorganisation für die Mittelschulreform eingesetzt. Es gab aus diversen Gründen Widerstand in den Kollegien. Die Projektgruppe der Kantonsschule Frauenfeld unter Leitung von Hanspeter Hitz hatte eines Tages genug und setzte den Lehrpersonen ein Ultimatum: entweder gestaltend mitmachen oder die Projektgruppe wirft das Handtuch. Dabei zeigte die Gruppe auf, dass viel auf dem Spiel stand.

Sie finden rechts dieses Ultimatum als Dokument "Weihnachtsgeschenk Strukturgruppe".

Der Konvent der Kantonsschule Frauenfeld lenkte ein und es konnte das Thesenpapier (siehe rechte Spalte) verabschiedet werden. Wenn Sie mit dem heutigen System vergleichen, wird ersichtlich, dass dieses Thesenpapier die kantonale Mittelschulreform entscheidend prägte.

Es folgte eine enorme Deregulierung, welche Gestaltungsspielraum (für Insider: sog. AGSO-Berichte) und natürlich viel Eigenverantwortung und damit den Aufbau von Konzepten (Führung, Qualität; Bildung etc.) brachte.

Teilautonomie, Führung und Qualität/Controlling gehören zusammen. Zur Qualität gehört insbesondere auch das Qualifikationssystem. Erste Überlegungen zur Qualität finden Sie im nebenstehenden Dokument "Bericht Q++ 1998". Direkter Ausfluss waren das Laufbahnkonzept und Qualifikationssystem der Kantonsschule Frauenfeld, welches später von allen Schulen aller Stufen des Kantons adaptiert wurde.

Für Publikationen wählen Sie den nebenstehenden Link.

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