IMS (Informatikmittelschule)

Ausbildungsgang

Die Informatikmittelschule schliesst an die 3. Klasse der Sekundarschule an und dauert 4 Jahre. Das Konzept basiert (wie bei der Handelsmittelschule) auf einer dreijährigen Vollzeitausbildung mit anschliessend 42-wöchiger betrieblicher Praxis, die zur Berufsmaturität führt. Im Gegensatz zur HMS dauert die Ausbildung in jedem Fall 4 Jahre; d.h. nach drei Jahren wird kein Handelsdiplom abgegeben.

Neben dem allgemeinbildenden Fächerkatalog weist die Ausbildung die Schwerpunkte "Informatik" und "Wirtschaft und Recht" auf. Die Informatikausbildung richtet sich nach den Inhalten der Applikationsinformatiker-Lehre und führt zum eidgenössisch anerkannten Fähigkeitszeugnis "Informatiker".

Der Absolvent oder die Absolventin der Informatikmittelschule wird imstande sein, in einem grösseren Betrieb die Informatik-Infrastruktur zu unterhalten und auszubauen, die Anwender bei ihren Problemen zu unterstützen, eine Datenbank einzurichten oder kleinere Applikationen selbständig zu programmieren.

Die kaufmännische Grundausbildung richtet sich nach der eidgenössischen Verordnung über die Berufsmaturität und nach dem Rahmenlehrplan des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) für die kaufmännische Berufsmatura.

Nach der Ausbildung steht den erfolgreichen Absolventen der direkte Einstieg ins Berufsleben als Juniorprogrammiererin oder Juniorprogrammierer offen, oder sie entscheiden sich für ein Weiterstudium an einer Fachhochschule, z.B. in Wirtschaftsinformatik oder Software-Entwicklung. 

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