Lehrabschlussprüfung

Die Lehrabschlussprüfung

 
Die Schlussprüfung gliedert sich in mehrere Teile.  

  1. Entsprechend dem neuen modularisierten Konzept der Informatikausbildung wird jedes Informatikmodul mit einem Test abgeschlossen, dessen Ergebnis bereits zu den Schlussnoten im Fähigkeitszeugnis beiträgt. Drei Viertel der Lehrabschlussprüfung finden damit schon in den drei Schuljahren statt.

  2. Die Schlussprüfung in den allgemeinbildenden Fächern ist weitgehend bestimmt durch die Vorgaben der Verordnung über die Berufsmaturität. Sie findet am Schluss des 6. Semesters statt. Diese Prüfung ersetzt auch den LAP-Teil "Allgemeinbildung". Im Fähigkeitszeugnis steht dort nur ein "M" als Verweis auf das Berufsmaturitätszeugnis.

  3. Die zweiwöchige Facharbeit: Im Mai des Praxisjahres wird im Rahmen der kantonalen Lehrabschlussprüfungen eine zweiwöchige praktische Arbeit durchgeführt. Die Aufgabenstellung muss vom kantonalen Chefexperten bewilligt werden, und die Bewertungen finden im ordentlichen Rahmen der kantonalen LAP statt.

  4. Die kaufmännische Berufsmaturaarbeit: Spätestens bis Ende Januar des Praxisjahres ist zudem eine schriftliche Arbeit zu einem kaufmännischen oder betriebswirtschaftlichen Thema auszuführen. Diese wird von der betreuenden Lehrkraft evtl. unter Beizug eines Fachexperten bewertet.

Fähigkeitszeugnis und Berufsmaturität

Das eidgenössisch anerkannte Fähigkeitszeugnis als Informatiker und die eidgenössisch anerkannte Berufsmaturität können nur ausgestellt werden, wenn alle Prüfungen bestanden werden.

Es ist nicht möglich, nur das Berufsmatura-Zeugnis zu erlangen ohne Berufsabschluss. Umgekehrt geht es: besteht ein Kandidat die Lehrabschlussprüfung, nicht aber die Berufsmaturitätsprüfungen, so erhält er das Fähigkeitszeugnis als Informatiker.

Jede Prüfung kann einmal wiederholt werden, wenn sie nicht bestanden worden ist.

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