Solarkraftwerk

Sonne über der Kanti Frauenfeld

Wenn die Sonne scheint, liefert das auf dem Dach der Sportanlage installierte Solarkraftwerk Strom für den Eigengebrauch. Die Nutzung der Sonnenenergie und der haushälterische Umgang mit Energieressourcen haben an der Kanti Frauenfeld eine lange Tradition.

Im November wurde das neue Solarkraftwerk an das Stromnetz der Kantonschule Frauenfeld angeschlossen. In einer ersten Etappe wurden 32 Fotovoltaik-Module vom Typ Sunways mit einer Leistung von 7kW installiert. Diese Anlage liefert den Jahres-Strombedarf für die Beleuchtung von 7 Schulzimmern. Auf dem Dach der Sporthalle kann die Anlage bis zu einer Leistung von 20 kW ausgebaut werden. Damit könnten fast alle Schulzimmer im Hauptgebäude beleuchtet werden.

Datenüberwachung
Mit einem Sunways Communicator können die Produktionsdaten überwacht und über das Internetportal von Sunways ausgewertet werden. Der Zugang zu dieser Auswertung erfolgt über die Website der Kantonsschule. Die Schulangehörigen der Kanti Frauenfeld können sich mit diesem Instrument jederzeit ein Bild von der Wirksamkeit der Anlage machen. Auch die Öffentlichkeit erhält Zugang zu diesen Daten. Link zu Sunways siehe rechte Spalte. (Benutzer: kanti, Passwort: kanti). Man kann hier zum Beispiel nachschauen, wie viele Tassen Kaffee man mit der produzierten Energie kochen könnte, wie viele Stunden man sich elektrisch rasieren könnte, wie viel m3 Erdgas eingespart wurde.

Vielfältige Nutzung der Sonnenenergie
Seit Inbetriebnahme des Neubaus im Jahre 1993 wird ein grosser Teil des Wärmebedarfs für die Heizung der Schulanlage mit Hilfe einer Luft-Wasser-Wärmepumpe erzeugt. Aussenluft wird angesogen, um einige Grade abgekühlt und die so gewonnene Wärme der Heizanlage zugeführt. Im Jahre 2003 wurde auch die Sportanlage an das Wärmeverbundsystem angeschlossen. Bis zu einer Aussentemperatur von plus 8 Grad Celsius schafft es die Wärmepumpe, die ganze Schulanlage über das Wärmeverbundsystem zu heizen. Bei kühleren Aussentemperaturen erzeugen Gasbrenner die fehlende Heizleistung.

Umgekehrt wird bei allen Lüftungsanlagen der verbrauchten und warmen Luft Wärme entzogen, bevor sie nach aussen geführt wird. Die Frischluft wird auf diese Weise vorgewärmt.

Seit 2003 wird ein grosser Teil des Duschwassers der Sportanlage mit einer Sonnenkollektoranlage produziert. Die Kollektoranlage ist auf dem Dach der Sportanlage montiert und hat eine Fläche von 63 m2.

Minimierung des Stromverbrauchs
Seit 1995 sind alle Schulzimmer mit einer Helligkeitsregelung ausgerüstet. Ein Sensor misst die Helligkeit im Raum und steuert die Beleuchtung. Bei steigender Helligkeit durch einfallendes Sonnenlicht wird die Helligkeit der Beleuchtung reduziert und bei einem gewissen Wert automatisch abgeschaltet.

Die Verkehrszonen wiederum sind über eine Aussenmessung gesteuert. Für die verschiedenen Beleuchtungsgruppen wird festgelegt, bei welcher Aussenhelligkeit das Licht ein- bzw. ausgeschaltet wird.

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